Diaspora - Die Alternative zu Facebook
Das Projekt Diaspora, eine der Initiativen, ein alternatives Netzwerk zu Facebook zu schaffen, das jedoch dezentralisiert funktioniert und die Daten seiner Nutzer stärker schützt, hat innerhalb nur weniger Tage finanzielle Mittel in Höhe von 128.000 Dollar in Form von Spenden von Privatpersonen zusammengetragen.
Die vier Informatikstudenten der New York University, die das Projekt ins Leben gerufen hatten, hatten einen entsprechenden Aufruf gestartet, um die technische Entwicklung der Plattform voranzutreiben. Diese soll dezentral funktionieren, der Code, den die Studenten im Sommer programmieren wollen, wird auf Open-Source-Standards basieren. Im Gegensatz zu Facebook, das mit Tausenden Servern arbeitet, die vom Unternehmen gesteuert und kontrolliert werden, könnte so jeder Nutzer seinen eigenen Server einrichten. Die Vertraulichkeit der ausgetauschten Daten würde durch Verschlüsselung sichergestellt.
Das Projekt hat indirekt von den negativen Schlagzeilen profitiert, von denen die letzten Änderungen bei Facebook begleitet waren. Die neuen Nutzungsbedingungen der Plattform sehen eine immer größere Anzahl automatisch sichtbarer persönlicher Daten vor. Außerdem hatten sich in den letzten Wochen Sicherheitslücken gehäuft.